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Coronaschlaf – die Auswirkungen des Virus

good4sleep MatratzenDer Coronaschlaf ist vielerorts relativ unruhig. Ein- und Durchschlafprobleme werden gerade zu einem allgemeinen Problem. Auf sozialen Plattformen kann man derzeit selbst weit nach Mitternacht noch Bekannte und Verwandte antreffen, die ähnlich schlecht schlafen wie man selbst. Doch woran liegt das und was kann man dagegen tun?

Von Corona um den Schlaf gebracht

Coronaschlaf - die Auswirkungen des VirusFür die Tatsache, dass seit der Pandemie viele nicht mehr richtig schlafen, gibt es unterschiedliche Gründe. Zunächst einmal befinden sich die Menschen weltweit natürlich in einer absoluten Ausnahmesituation, die man getrost als kollektives Trauma bezeichnen kann. Damit verbunden sind innere Unruhe, Sorgen und Ängste, die teilweise gerade während der nächtlichen Ruhephase für Rastlosigkeit sorgen.

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  • Hat man tagsüber auch wirklich alles ausreichend desinfiziert und gereinigt?
  • Oder hat man soeben gefährliche Keime mit ins Bett geschleppt?
  • Was wird die Zukunft bringen?
  • Werde ich morgen meinen Job noch haben?
  • War der Husten gerade eben nur Folge eines trockenen Halses oder habe ich mich im Supermarkt angesteckt?

Es sind zu einem großen Teil Fragen der Ungewissheit, die Menschen in Coronazeiten um den Schlaf bringen. Hinzu kommen einige schlafraubende Aspekte, die unmittelbar durch die veränderte Lebenssituation in ständiger Isolation entstehen.

Sonnenmangel als Ursache für schlaflose Corona-Nächte

Eine echte Belastung für die Gesundheit sind während der Quarantäne Mangelerscheinungen. Vor allem der Sonnenmangel, der durch das ständige Herumsitzen zu Hause entstehen kann, bedeutet für unseren Körper eine enorme Belastung. Denn der menschliche Organismus benötigt Sonnenlicht zur Synthese von Vitamin D. Das Vitamin ist nicht nur an der Regulierung von Hormonen wie Serotonin verantwortlich, die bekannter Weise die Stimmung beeinflussen. Auch auf die Nerven und die Schlafqualität hat Vitamin D eine regulierende Wirkung.

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Achtung: Vitamin-D-Mangel kann dementsprechend zu Schlafstörungen führen. Neuere Studien legen diesbezüglich sogar die gezielte Einnahme von Vitamin D Präparaten gegen Schlafstörungen nahe. Das könnte für den Coronaschlaf auch zwingend notwendig sein, denn sich von drinnen mit Vitamin D “bescheinen” zu lassen, funktioniert leider nicht. Denn moderne Fensterscheiben filtern fast ausnahmslos die zur Vitamin-D-Produktion benötigten UVB-Strahlen aus dem Sonnenlicht. Man muss also unweigerlich nach draußen gehen, um Vitamin D durch Sonne zu tanken.

Mit Blick auf die Produktion von Serotonin drohen durch den Sonnenmangel während der Quarantäne nicht nur Schlafstörungen, sondern auch depressive Verstimmungen. Da das sogenannte Glückshormon wegen Mangel an Vitamin D nur noch in unzureichender Menge produziert wird, schlägt sich ein etwaiges Defizit rasch auf das Gemüt nieder. Die schlechte Stimmung kann sich ebenfalls negativ auf das Schlafverhalten auswirken und damit die Schlafqualität während der Corona Krise gleich doppelt verschärfen.

Schlafstörungen und Bewegungsmangel

Ein weiterer wichtiger Aspekt, der In Sachen Coronaschlaf zum Tragen kommt, ist ein anhaltender Mangel an Bewegung. Der Lockdown limitiert die Möglichkeiten bewegungsreicher Aktivitäten stark und macht deshalb leicht träge. Außerdem gehen viele dazu über, wegen der Ausgangssperre sitzintensive Freizeitbeschäftigungen wie Fernsehen oder Gaming ausufern zu lassen. Das manchmal bis spät in die Nacht, worunter allen voran der Schlafrhythmus leidet. Ebenso befördern sitzgebundene Tätigkeiten eine schlechte Körperhaltung. Das kann zu Verspannungen und Unwohlsein vor und nach dem Schlafengehen sorgen.

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Nun ist regelmäßige Bewegung für eine gute Schlafhygiene aber enorm wichtig. Die körperliche Anstrengung powert aus und insbesondere die Bewegung in frischer Luft versorgt das Gehirn mit Sauerstoff. Dieser ist auch während dem Schlaf wichtig, da er das Regenerationspotential des Gehirns im Zuge der Nachtruhe erhöht und damit die Durchschlaffähigkeit verbessert. Wer tagsüber nicht genügend Sauerstoff aufnimmt und gar noch in einem stickigen Schlafzimmer schläft, wacht Nachts daher häufiger auf und klagt am Morgen danach vielleicht sogar über Kopfschmerzen.

Einrichtungsmaßnahmen gegen schlechten Schlaf

Um die Schlafhygiene sowie die Schlafqualität während der Corona-Krise wieder zu verbessern können Betroffene einiges tun. Das fängt schon bei der Ausstattung des Schlafplatzes an. Beispielsweise kann man, um den Sauerstoffgehalt der Schlafzimmerluft zu erhöhen, CO²-aktive Pflanzen nutzen. Insbesondere Grünpflanzen wie

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  • Aloe vera,
  • Efeututen,
  • Philodendron
  • und Grünlilien

gelten als besonders gute Sauerstofflieferanten unter den Zimmerpflanzen. Ergänzend ist es natürlich wichtig, das Zimmer vor dem Schlafengehen gut zu lüften. Weitere Hilfe für eine schlaffördernde Schlafzimmereinrichtung bilden beruhigende Düfte. Hier werden vor allem Pflanzendüfte wie

  • Bergamotte,
  • Melisse,
  • Lavendel
  • oder Ylang Ylang

gerne zur Aromatherapie bei Schlafstörungen eingesetzt. Gerade für den Schlafbereich ist es diesbezüglich aber empfehlenswert, statt Räucherstäbchen auf ätherische Öle zu setzen. Die Rauchentwicklung im Schlafzimmer kann die Nachtruhe nämlich ebenfalls irritieren. Ätherische Öle werden dagegen im Duftöl- bzw. Räucherofen mit Wasser als Lösungsmittel verbrannt. Das gibt der Raumluft ergänzend leicht noch etwas zusätzliche Luftfeuchtigkeit und macht sie weniger trocken.

Ein weiteres Augenmerk liegt bei der Optimierung des Schlafplatzes natürlich auf dem Bett selbst. Die Isolation während der Coronazeit kann in diesem Zusammenhang eine gute Gelegenheit sein, sich eine neue Gesundheitsmatratze anzuschaffen. In jüngsten Tests schnitten hier gerade Kaltschaummatratzen besonders gut ab. Sie besitzen für gewöhnlich mehrere Luftkanäle zur verbesserten Materialatmung und sind selbst für Allergiker gut geeignet. Außerdem gibt es Kaltschaummatratzen auch mit orthopädischem Profil und in verschiedenen Härtegraden, was für eine individuelle Anpassung des Materials an den Körper sorgt.

Wichtige Modelle von Kaltschaummatratzen im Überblick:

Modell Eigenschaften
7-Zonen Kaltschaummatratze meist aus Gelschaum und mit eingearbeitetem Profil zur Unterstützung der individuellen Körperhaltung; 7-Zonen Kaltschaummatratzen sind besonders schonend zur Wirbelsäule; es sind exklusive 9-Zonen-Varianten erhältlich
Kaltschaummatratze für Allergiker besondere Kaltschaummatratze aus allergikerfreundlichem Material
Orthopädische Kaltschaummatratze nach besonderen, orthopädischen Maßstäben gefertigte Matratze aus Viskose- oder Gelschaum; die Matratze besitzt verschiedene Härtegrade, die sich an die Körperform im Liegen anpassen

Es sei darauf hingewiesen, dass Kaltschaummatratzen zumeist eine ausgereifte Wärmeleitung besitzen. Für Menschen, die viel schwitzen, sind deshalb alternative Modelle wie Federkernmatratzen zu empfehlen. Diese besitzen durch ihre großzügigen Luftkanäle einen ausgesprochen atmungsaktiven Aufbau, der für einen guten Luftaustausch sorgt.

Vor- und Nachteile für Schlafqualität bei Kaltschaummatratzen:

  • geräuschfrei und somit förderlich für das Durchschlafen
  • hohe Anpassungsfähigkeit an das Körperprofil
  • angenehme Liegeposition durch formbares Material
  • erholsamer Schlaf auch für Allergiker
  • Menschen, die stark schwitzen, müssen Alternativen wählen
  • Gelschaum weist oft chemischen Geruch auf, der in den ersten Wochen schlafirritierend wirken kann

Bewegung und richtige Ernährung für besseren Coronaschlaf

Auch wenn es mit Aktivitäten im Freien derzeit etwas schwierig aussieht, so sollte man sich dennoch ausreichend Bewegen. Ein kurzer Spaziergang ist nicht verboten und die strengen Auflagen zum Aufenthalt in der Öffentlichkeit sind teilweise auch schon wieder etwas gelockert worden.

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Tipp! Nehmen Sie daher die rar gesäten Gelegenheiten zum Frischluft-Schnappen wahr. Das unterstützt Ihren Schlaf und hilft bei der Vermeidung allzu träger Alltagsgewohnheiten. Zudem bekommt man bei der Bewegung im Freien auch gleich ein paar extra Einheiten Sonnenlicht ab. Das verbessert die Vitamin D Zufuhr und somit auch die Ausschüttung schlaffördernder Botenstoffe wie Serotonin im Körper.

In Sachen Ernährung kann die richtige Wahl der Lebensmittel ebenfalls eine gute Unterstützung für die Vitamin D Versorgung sein. Vor allem Fisch, Milchprodukte und Pilze sind sehr reich an dem wertvollen Vitamin. Zusätzlich gehören auch Nährstoffe wie Lycopin, Selen, Vitamin C und (gesunde) Kohelnhydrate dürfen in einem Ernährungsplan für gesunden Schlaf nicht fehlen. Sie finden sich neben Lebensmitteln wie Fisch und Pilzen auch in:

  • Brokkoli
  • Kartoffeln
  • Nudeln
  • Nüssen
  • Reis
  • Tomaten
  • Zitrusfrüchten

Ergänzend hierzu kann auch ein beruhigender Gute-Nacht-Tee mit Einschlafkräutern wie Lavendel, Baldrian oder Kamille helfen.

Bildnachweise: Adobe Stock / Maridav, Amazon / good4sleep

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